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... ein «Super-Rekord» war? - Ja und nein! Zwar ist die Verwandtschaft der beiden Modelle vom Habitus her wiederum unverkennbar, und bezüglich Fahrwerkstechnik liegt der neue Senator sogar noch ein ganzes Stück näher beim Omega als sein Vorgänger beim Rekord, der ja bekanntlich noch eine Starrachse hatte. Neben diesen auffälligen Parallelen bietet jedoch der Senator der zweiten Generation in den Bereichen Technik und Ausstattung zahlreiche «Leckerbissen», die ihn deutlich vom Omega absetzen. Der gleiche Effekt dürfte auch mit einer geänderten Modelleinstufung angestrebt worden sein. Während zum Beispiel der bisherige Senator auch in einer Vierzylinderversion lieferbar war, die fahrleistungsmässig und preislich nahe an den Rekord heranreichte, wird seinem Nachfolger, der ausschliesslich mit 3-l-Motor hergestellt wird, eindeutig die Rolle des Topmodells zugeteilt; diese klare hierarchische Gliederung nach Rang und Modellnamen dürfte auch durch die leistungsfähigste Omega-Version 3000 nicht allzu stark beeinträchtigt werden. Zu den besonderen Kennzeichen des neuen Senators, von dem wir bereits in «AR» 6/87 erste «Erlkönig»-Bilder veröffentlichten, gehört die elegante, vom Omega abgeleitete Karosserie, die nicht nur um 16 cm auf 484,5 cm gestreckt wurde, sondern auch eine eigenständige Front und eine andere Aufteilung der Fensterflächen ...
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