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... der Wert oder irgendein anderer, oft hochkomplizierter Index eine Rolle spielt. Das kann beispielsweise so aussehen, daß für einen Fertigwagen 2,7 zerlegte Fahrzeuge eingeführt werden müssen. Diesem ersten Schritt der importierenden Länder — Zollbegünstigung und höhere Einfuhrquoten für zerlegte Komplettautos — folgt meist immer ein zwei- Käfer-Montage in Nigeria: Täglich werden hier 120 Autos zusammengebaut. ter: Man baut eine eigene Fabrik für Reifen oder für Beschläge oder für Sitzpolster und erlaubt dann nur noch die Einfuhr von CKD-Fahrzeugen ohne diese Teile. Gelegentlich kommt es auch zur Einrichtung kleiner Fertigungsbetriebe deutscher Unterlieferanten direkt im jeweiligen Land, so daß dann in den ohne Batterie, ohne Anlasser, ohne Vergaser gelieferten Wagen landeseigen gefertigte Teile eingebaut werden. Es gibt Fälle, wo die Eigenfertigung kuriose Wege geht. So hat beispielsweise Daimler-Benz viele Jahre lang nach Afrika demontierte Lkw ohne Pritschen exportiert, und zwar in Kisten aus 19 mm starkem kanadischem Sperrholz. Drüben haben die Leute dann die Kisten zerlegt und daraus Aufbauten gezimmert. Logischerweise nimmt der Eigenfertigungsanteil der importierenden Länder, local content (LC) genannt, ständig zu. Bald macht man Scheinwerfer, Glasscheiben, Felgen, ja ganze Achsen selbst. Der LC wird immer größer, der ...
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