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... die Felge zu rücken. Die Ver lockungen sind zahlreich und mathematisch so wie konstruktiv begründet. Federnaben ver einfachen ungemein den Antrieb und die Bremsung, sie vereinfachen die Steuerung durch Fortfall von Gelenken und Winkel beschleunigungen, also kein Wunder, daß jeder Konstrukteur immer wieder mit Federnaben liebäugelt. Was es aber bisher an Federnaben gab, war unzulänglich, und man konnte be haupten, daß die glücklichsten Konstruktionen wenigstens den Vorzug besaßen, überhaupt nicht zu federn. Der Besitzer glaubte an die Wirkung, war befriedigt und blieb von einer Unmenge von Häßlichkeiten verschont, die mit wirklich federnden Elementen bis dato ver knüpft zu sein pflegten. Abgesehen von kon struktiver oder qantitativer Unzulänglichkeit haftete bisherigen Federnaben auch der grund sätzliche Nachteil nur eines Freiheitsgrades in der Bewegung an. Gewiß, die derzeit fort schrittlichste „positive Schrägfederung“ beruht auf der Erkenntnis, daß ein Stoß nur in der tatsächlichen Stoßrichtung wirklich abgefedert werden könne, man übergeht dabei aber, daß jeder Stoß aus einer anderen Richtung kommt — eine wirklich stoßgerechte Federung braucht zwei Freiheitsgrade für die mögliche Auslenkung. Da wir bisher — von einigen unglücklichen Versuchen abgesehen — nur Federungen mit einem Freiheitsgrad kannten, beruhen alle un sere bisherigen ...
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