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... «Martini» gründete, hatte sich das Leitmotiv präziser und sorgfältiger Arbeit gesetzt, und so kam es, dass das Martini-Gewehr eine internationale Berühmtheit erlangte. Später wurden dann in der Werkstätte stationäre Motore für industrielle Zwecke gebaut, und zwar Gas-, Petroleumund Benzinmotore. Auch diese fanden allgemeinen Anklang und sind heute noch in Hunderten inund ausländischer Betriebe im Gebrauch. Als daher vor etwa 10 Jahren die Martini-Werke zum Bau der Automobile übergingen, da hatten sie neben dem geschulten Personal auch einen reichen Schatz praktischer Erfahrungen. Die Geheimnisse des Explosionsmotores waren ihnen bekannt, und so konnte es nicht fehlen, dass die nach der Lizenz Rochet-Schneider in den Martini-Werken gebauten Automobile alsbald in der Automobilindustrie einen hervorragenden Platz einnahmen und die Martini- Wagen in den Konkurrenzen für Tourenwagen erste Auszeichnungen erhielten. Es ist eine reichhaltige Ehrentafel, welche der Martini-Wagen im Laufe der Jahre mit rühmlichen Nennungen angefüllt hat. Im Jahre 1903 erhielt der Martini-Wagen in Aixles-Bains bei der Coupe de l'Automobile-Club du Rhone den ersten Preis in seiner Klasse. In demselben Jahre erklomm ein Martini-Wagen den Chasseral im Jura, 1609 m hoch, aber nicht etwa auf gut angelegter Bergstrasse, sondern auf Fusswegen und über Weiden, etwa 14—18 % ...
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