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... zwischen 8 und 11 % seines Einkommens für den Individualverkehr ausgeben. Wenn dieses Ziel nicht erreicht werden kann, wird sich 1990 die Automobilindustrie ihrer schwersten Existenzkrise gegenübersehen. Gurtentragen — nach deutschem Muster? Von Westschweizer Seite sind Bemühungen im Gange, das Gurtentragobligatorium zu verwässern. So möchten die seinerzeitigen Initianten gegen die Tragvorschrift nun durchsetzen, dass fehlbare Autofahrer nach deutschem Muster nicht gebüsst werden. Dabei hat es sich in der BRD erwiesen, dass die Tragdisziplin trotz Vorschrift schlecht bleibt... solange eben keine Bussen ausgesprochen werden können. Die Stellungnahme der SVP (Schweizerische Volkspartei) zum Thema «Gurtenzwängerei» ist daher berechtigt. Hier die Quintessenz einer SVP-Verlautbarung: «Wenn nun also die Front der Unterlegenen aus dem Welschland aufmarschiert und beim Bundesrat oder durch gerichtliche Instanzen das Gurtentragobligatorium zu relativieren versucht, dann betreiben diese Leute eine unfaire und undemokratische Verdrehung demokratischer Entscheide. Die Ausgangslage, auch in Sachen Busse, war dem Stimmbürger bei der Abstimmung um das Gurtenobligatorium klar. Es kann also überhaupt keine Rede davon sein, dass nach dem Vorliegen eines eindeutigen Volksentscheides - und das ist er trotz des hauchdünnen Ausgangs - im nachhinein noch daran ...
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