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... der gesamten Form aus der Feder von Giorgetto Giugiaro. Seine Proportionen entsprechen einem Wagen mit Frontmotor, aber natürlich steckt das Aggregat im Heck wie der PRV V6 im zeitgenössischen Alpine A310. Colin Chapman hatte sich den DMC-12 in der Umsetzung von DeLoreans wankelmütigen Ideen mit Mittelmotor vorgestellt, ähnlich dem Lotus Esprit. Aber DeLorean bestand auf einem Heckmotor, um hinter den Sitzen Platz für einen Satz Golfschläger zu lassen. Davon abgesehen sorgte die Lotus-Neukonstruktion des DMC-12, basierend auf einem Chassis mit stählernem Rückgrat statt einem Schalenrumpf, für einen Wagen mit ausgeprägtem Lotus-Charakter. Die Karosserie war ebenfalls nach Lotus-Art gestrickt – dank oberer und unterer Hälfte im Druckgussverfahren aus Fiberglas. Der rostfreie Stahl ist lediglich eine Verkleidung, die den 180-Kilo- Unterschied zum Esprit ausmacht. Den DeLorean real auf eben jenem Rundkurs zu fahren, den er 1981 zum ersten Mal umkreiste, da geht einem das Herz auf. Man schätzt, dass etwas mehr als 6.000 von 8.583 Stück bis heute existieren. Seine Optik sieht heute noch besser aus. Seine Giugiaro-Falz fällt nicht so scharf aus, als wäre sie mit Gewalt ins Origami-Fach des Designers gestopft worden; seine Details sind knackig, sauber und souverän. Die rechteckigen Scheinwerfer entsprechen den US-Vorschriften, die Rückleuchten ...
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