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... Freunde finden das ja besonders reizend an dir. Aber du musst begreifen, bei so altern würdigen Leuten wie die Stauffers wird bei Tisch bestimmt nicht soviel gelacht.» Ich verstand und nickte. «Also, ich soll dich nicht blamieren», meinte ich verständig. «Gut, ich sitze also auf den Mund und du machst die frais de la conversation, du Weisheitsquelle.> «Ich flehe dich an, sei nicht beleidigt», drängte Phil, «du kannst vor und nach dem Abend reden soviel du willst, nur versprich mir, dass du dich dort zusammennimmst und mich nicht auf Nadeln sitzen lässt. Ich kenne deinen spontanen Bemerkungen und vor denen habe ich Angst. Widme dich lieber dem Essen und sei eine gute Babett.» Das schwor ich bei allen kommenden Genüssen. Der grosse Abend begann verheissungsvoll: Als wir bei Direktor Stauffers anrückten, hing die ganze Garderobe schon voll von teuren Pelzmänteln und süss duftenden seidenen Halstüchern; zwei weissbehaubte Hausmädchen, die aussahen, wie einem Film entsprungen, streiften uns die Schneeschuhe von den Füssen, und dann wurden wir in den blendend erleuchteten Salon geführt und wandelten auf dicken Teppichen bis zu den Gastgebern. Sie empfingen uns charmant, da war nichts auszusetzen! Im Ganzen waren etwa 12 Personen da, und wir weitaus das jüngste Paar. Es war eine grosse Ehre für Phil, dass er an der langen Tafel, die von Silber und Kristall funkelte, ...
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