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... die später vervollkommnet wurde, gestattete es, den Anflug der deutschen Bomber durch radiomagnetische Strahlen festzustellen. So war es möglich, dass ihnen schon über den Klippen Dovers die ersten Spitfires entgegentreten konnten. 90 Prozent der eingesetzten RAF-Geschwader stellten sofort die Feindberührung her, so dass nicht selten kaum 70 von 500 Bombern London erreichten. Die deutsche Luftwaffe hat dann nach Misslingen der Tagesangriffe das Schwergewicht ihres Einsatzes auf Nachteinflüge verlegt. Wieder waren es zwei britische Geheimwaffen, die die deutschen Pläne entscheidend hemmten, die Ballonsperre und die geheim gehaltenen 3,7-Zoll-Flak, deren Höhen- Reichweite die deutschen 88-Millimeter-Geschütze um 3000 m übertrafen. Dazu kam der erstmalige Einsatz der englischen 4,5-Zoll-Fliegerabwehrkanone, die Mpfündige Geschosse verfeuerte. Ueber eine englische Konstruktion, die es gestattet, die Feuergeschwindigkeit von 12 Geschossen pro Minute wesentlich zu steigern, sind noch keine Einzelheiten bekannt, aber sie macht den deutschen Bombern, die England anfliegen, schwer zu schaffen. Diese Hinweise auf die englische Bodenabwehr sind von Bedeutung, weil man den Einsatz der deutschen «Vergeltungswaffe» offenbar bei der Luftwaffe zu erwarten hat. Es ist bemerkenswert, dass die letzte UFA-Wochenschau den deutschen Konstrukteur Messers'chmitt in Gesprächen mit ...
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