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... geführt wurde. Insgesamt sind 20 dieser Unterwasserleitungen angelegt worden. Fünf davon führten nach Cherbourg, die andern nach Boulogne. Von Dugeness nach der Küste von Kent und weiter nach Boulogne allein wurden 800 km Röhrenleitungen angelegt. Die britische Flotte hatte die Aufgabe, die Unterwasserröhren zu legen, und es wurden spezielle Detachemente gebildet, die mit Schiffen aller Grossen ausgestattet waren, vom 10 000-Tonnenschiff bis hinunter nim Motorboot. Kurze Zeit nach Beginn der Invasion — am 12. August 1944 — wurde die erste Röhrenleitung in Betrieb genommen. Sie beförderte den Brennstoff in befriedigender Weise an die Westfront. Das geglückte Experiment wurde im Schnelltempo weiter ausgebaut. Heute — nach Beendigung der Feindseligkeiten in Europa — funktionieren die Zuleitungen immer noch und es ist beabsichtigt, sie auch während der Friedenszeit in Betrieb zn lassen, um Tankschiffe zu sparen. Urheber der Idee einer solchen Unterwasser-Brennstoffleitung ist Lord Louis Mountbatten, der heutige Kommandant im Fernen Osten. Er gab dasPrpjekt bereits im Jahre 1942 bekannt, doch hielt man die Realisierung als undurchführbar. Acht Monate später waren die ersten Versuche jedoch bereits zur Zufriedenheit abgeschlossen. Die ganze Operation wurde selbstverständlich streng geheimgehalten und deshalb mit dem Decknamen «Pluto», der nur wenigen bekannnt war, ...
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