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... Jahren niemand ästhetisch hätte begreifen und würdigen können, sind heute der Stempel der wahren Smartheit der Dame. Künstlerinnen wie die Pariserin Sei: narelli basieren ihre ganze Existenz gerade auf diesen Stoffen. Auch die Farben sind ganz anders geworden. Da verguckt sich ein Künstler an irgend etwas — an die Kehrseite eines Eukalyptusblattes, zum Beispiel, der Stoff wird genau in dieser Nuance eingefärbt und das fertige Produkt erhält den Namen des Gegenstandes, dem er seine Entstehung zu verdanken hat. So, hat im Vorjahre jemand sich .an Brombeeren, Auberginen und reifen Pflaumen versehen. In Wolle gibt es vor allem neuartig, fast plastisch in Streifen gewebte Stoffe, wobei beispielsweise der plastische Streifen aus Angora gewebt ist, so dass der konkave Streifen von dem Flausch beschattet wird. In anderen Fällen breite, flachplastische Streifen neben vertieften, zarter oder gröber gekreppten. Für Frühjahrsmäntel ist dieses elastische Gewebe besonders geeignet, da es überall dort sich gut formen lässt, wo es die Schneiderin heute braucht, wie an den nahtlosen Raglanärmeln, die für das Frühjahr ein kategorisches Gebot der Mode sind. Für Kostüme eignet sich das in unzähligen Varianten vorliegende Boucle und Nappa, Stoffe, die anzusehen schon ein Vergnügen ist. In weichen Pastellfarben, allerdings nicht jenen, die bisher unter dieser Bezeichnung ...
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