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... Treibstoff waren nur zwei verbraucht. Hier sahen wir auch wieder das erste Lebenszeichen: ein Eisbär setzte über eine grosse Scholle hinweg. Dann tauchten wir in dichten Nebel, Wind und feuchtes Schneegestöber. Eis legte sich auf unsere Antenne und stoppte den Kraftspender des Senders, unsere Verbindung mit Alaska war unterbrochen. Die letzte Wetternachricht von dort hatte ein Tief über der Beringstrasse angekündigt. Nun hatte sich auch am Bug der ,Norge' ein Eisbelag gebildet. Das konnte gefährlich werden, denn das Eis beschwerte die Spitze und beschädigte die Hülle. Wir brachten als Gegengewicht das Benzin vom Bug zum hinteren Tank und schickten die ganze Besatzung ans Achterende. Die grösste Gefahr waren die Eissplitter, die der Luftwirbel der Propeller von den Seitenwänden losriss und gegen die Hülle schleuderte. Ein absonderlicher Eisklotz bildete sich am Sonnenkompass, stoppte das Uhrwerk und machte das Instrument für den Rest der Fahrt unbrauchbar. Eine Beobachtung ergab zu unserer Ueberraschung am 13. Mai, 4 Uhr morgens, dass wir richtigen Kurs hatten, obwohl seit der letzten Längenbeobachtung 12 Stunden vergangen waren. Wir flogen in Richtung Nord—Süd und näherten uns der Küste von Alaska nur etwa 36 km westlich von Point Barrow. Zwei Stunden später sichteten wir Land voraus. Nach 48stündiger Fahrt waren wir an der Küste. Das Land war flach, von ...
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