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... hat er eine neue Ära der Restaurationsarbeit eingeläutet – eine, die näher an der Kunst als an der Technik ist« Eine weitere Herausforderung stellten die Gummidichtungen dar, die einst mit einem dünnen Schutzgewebe überzogen worden waren, Nachfertigung unmöglich; ebenso das Plexiglas, das tiefe Kratzer hatte, die die Restauratoren mit einer eigens hergestellten Speziallotion beseitigten. Gebogenes Plexiglas ist ein Markenzeichen von Zagato, anhand dessen man eine Replika von einem Original unterscheiden kann. Zudem ist heutiges Plexiglas dicker und steifer als das in den 1960er-Jahren gefertigte. Es war also unmöglich, die Fenster des SZ zu ersetzen. Grund genug, bei der Restaurierung der stark mitgenommenen Originalscheiben besondere Sorgfalt walten zu lassen. Die gleiche Zuwendung erhielt die Innenausstattung, von den Ledersitzen bis zu den Gummimatten sollte alles in einem möglichst unberührten Zustand erhalten werden. Seinen ersten Auftritt nach der Restaurierung hatte der SZ Zagato beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este im Mai dieses Jahres. Zur Überraschung vieler – einschließlich Loprestos – kürten ihn die Juroren zum ‚Best Preserved Vehicle‘. Vielleicht hat er damit eine neue Ära der Klassikerrestaurierung eingeläutet – eine, die respektvoller mit der Vergangenheit umgeht und näher an der Kunst als an der ...
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