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... Projekt wurde vom Bundesrat am 3. April 1964 genehmigt. Die ersten Kunstbauten wurden im Juli 1966 in Angriff genommen. Im Herbst 1967 begannen die Trasseearbeiten, vor allem die Teilschüttungen auf setzungsempfindlichem Untergrund. Die Kreditrestriktionen, die das Tiefbaugewerbe damals besonders hart trafen, ermöglichten einen zwar nur langsamen, dafür aber sehr preisgünstigen Baufortschritt. Nicht weniger als 43 Kunstbauten sind auf der 7,8 km langen Neuanlage und den beiden Zubringerstrassen in Samen und Alpnach ausgeführt worden, nämlich 4 Brücken über grosse Bäche, 8 Bachdurchlässe, 11 Strassenunterführungen, 4 Strassenüberführungen, 5 Unterführungen für Neben - strassen unter der Brünigbahn, 4 Ueberführungen an Nebenstrassen, 5 Fussgängerunterführungen und 2 Reservoirs mit Pumpenstationen für die Strassenentwässerung. Die Kosten für sämtliche ausgeführten Arbeiten und den gesamten Landerwerb für den vierspurigen Endausbau — die Bauausführung erfolgte nur zweispurig als Autostrasse, mit Ausnahme eines 1,8 km langen Teilstückes im Gebiete des Anschlusses Samen -- belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken. Von den reinen Baukosten (rund 30 Millionen Franken) entfallen je rund die Hälfte auf die Kunstbauten und das übrige Trassee. 92 Prozent zahlt bekanntlich der Bund, 8 Prozent der Kanton. Diese Kosten dürfen als Kreuzungsfrei, aber ...
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