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... etwas unklar gefasst wird. Bisweilen wird darunter der ganze Organismus verstanden, welcher hinter dem Getriebe liegt. Es wird dann auch das Differential mit einbegriffen. Das ist nicht richtig. Der Kardan — mag er konstruiert sein, wie er wolle — ist immer nur das Organ, welches für die gehörige Gelenkigkeit bei der Bewegungsübertragung zwischen Getriebe und Triebrädern zu sorgen hat. Betrachten wir einmal die typische Urform des Kardan. Zugrunde liegt ein Kreuz aus zwei einander rechtwinklig kreuzenden Stäben, welche die Diagonalen eines Quadrates bilden könnten. An den Enden sind sie zugespitzt, weil sie sich in entsprechenden Lagern drehen sollen. Sodann gehören zum System zwei ganz gleiche zweizinkige Gabeln. Sie bestehen aus je einem Stab und einem halbkreisförmigen Bügel, welcher die beiden Zinken darstellt. Der Durchmesser dieses Bügels ist so bemessen, dass eines der erwähnten Stäbchen gerade zwischen die Enden der Zinken gelagert werden kann. Nun werde die eine Gabel etwa so gehalten, dass ihre Zinken abwärts gerichtet sind. Darauf wird eines der Stäbchen mit den Enden 1 und 3 eingehängt. Die zweite Gabel wird aufwärts gerichtet, und ihre Zinken werden durch das Stäbchen 2—4 verbunden. Die beiden Stäbe der Gabel haben jetzt eine senkrechte Lage, und sie bilden gewissermassen ihre Fortsetzung, indem sie in einer Auf den ersten Stufen der ...
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