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... darauf Verkehren können, d. h. Lastwagen mit 3, 4 oder noch mehr Anhängern. Damit das möglich ist, musste das Hauptgewicht darauf verlegt werden, eine Strasse mit nur geringer Steigung und grossen Kurvenradien zu bauen. Da aber auf verhältnismässig kleine Distanz eine Höhendifferenz von ca. 400 m überwunden werden musste, wurden zahlreiche Kunstbauten notwendig, die der Strasse einen sehr interessanten Charakter geben, wie wir Ihn sonst nur bei Eisenbahnen finden. Die Strasse hat durchwegs eine Breite von 9 m, so dass also für jede Fahrrichtung 4,5 Meter zur Verfügung stehen. Die Steigung beträgt nie mehr als 4% und die Halbmesser der Kurven sind mindestens 100 m gross. Serpentinen konnten überhaupt ganz weggelassen werden. Als Strassenbelag dient eine 20 cm dicke Betonschicht, die aus Zement und Kieselstein besteht. Dann folgt eine 5 Millimeter dicke Sandschicht, die die Aufgabe hat, auf sehr hohen Druek elastisch zu wirken, und als dritte Schicht kommt die gepresste Chaussierung der Strasse. Um einer Längsspaltung der Zementschicht vorzubeugen wurde die Strasse durch zwei Längsfugen in drei Fahrbahnen geteilt, damit bei zunehmender Hitze der Zement sich in die Breite ausdehnen kann und nicht Längsrisse entstehen. Durch diese Einteilung in drei Spuren ist auch dem Verkehr geholfen, indem dann je die beiden äussern dem eigentlichen Fahrverkehr dienen ...
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