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... ab «Sieg» feierten. In Sachen Tempolimiten erwartete männiglich aber ein deutlich besseres Resultat. Katerstimmung ist somit angesagt, vorab bei dem sonst so potenten Gewerbeverband und beim Strassenverkehrsverband, der FRS. Aber auch bei TCS und ACS muss man wohl oder übel über die Bücher und sich inne werden, dass mit einäugiger Verkehrspolitik keine Lorbeeren mehr zu holen sind. Anderseits ist nicht auszuschliessen, dass es an diesem Wochenende zu einer unheiligen Allianz von Armeebefürwortern und Autogegnern gekommen ist. Der hohe Mobilisierungsgrad führte dazu, dass u. a. unerwartet viele ältere Semester, die sich sonst der politischen Enthaltsamkeit befleissigen, zu den Urnen schritten. Viele dieser Armeebefürworter legten, aus welchen Gründen auch immer, ein Nein zur Böhi-Initiative ein. Hinzu kam der Einßuss der Jungen und der Frauen, die - so zumindest der Eindruck nach der Lektüre der unzähligen Leserbriefe - in beiden Fragen emotionalen Argumenten eher zugänglich waren. Was sind nun aber die Folgerungen für die Zukunft? Der Bundesrat ist jedenfalls gut beraten, angesichts des klaren Stellungsbezugs aller welschen Kantone sowie der französischsprachigen Amtsbezirke der Kantone Freiburg und Bern auf jede Verschärfung des Temporegimes zu verzichten. Und wenn Bundesrat Koller in bester Betonkopf-Manier forsch die strikte ...
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