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... dieses Ag gregat, als es für den Ein satz im Lieferwagen geän dert wurde. Und diese Nutz fahrzeug-Variante erwies sich dann auch als stabil genug fürs Gelände. Völlig neu im Antriebsstrang ist natürlich das von Steyr Daimler Puch entwickelte Verteilergetriebe. Dieses für Geländeautos typische Re quisit erlaubt dem Fahrer zweierlei: das Zuschalten des Vorderachsantriebs und eine Verkürzung der Ge samtübersetzung um den Faktor 2,14, was eine beson ders langsame Fahrweise in unwegsamem Gelände ge stattet. Das Zwischengetriebe ist synchronisiert — etwas an deres kam weder für Merce des noch für Puch in Frage. Der Fahrer kann also den Gelängegang während der Fahrt einiegen. Das gleiche gilt übrigens auch für das Zuschalten des Vorderachs antriebs. Auf die Frage, warum Mer cedes dieser traditionellen Lösung den Vorzug gegen über einem permanenten Allradantrieb mit Zentral differential, wie beim bri tischen Range Rover und einigen amerikanischen Mo dellen üblich, gegeben habe, sagt Arthur Mischke: „Die Antriebsverluste sind bei unserer Lösung im Straßen betrieb weit geringer. Ein negativer Einfluß auf die Fahreigenschaften ist nicht vorhanden.“ Sehr traditionell verfuhr Mercedes auch bei der Wahl der Achsen. Sie sind vorn und hinten, der klassischen Geländewagen-Bauweise folgend, starr. Diese Lösung war zunächst einmal wirt ...
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