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... wenn auch nicht neue Tatsache bewahrheitet sich auch in diesem Fall, daß die Masse dasjenige Brot am liebsten ißt, das alle essen und zu essen gewohnt sind. Der DS 19 - seine Liebhaber sagen die DS 19, nach „la deesse - die Göttin" - verlangte von seinem Fahrer zuviel, weil er zuwenig von ihm verlangte. Der Wogen hatte weder ein Kupplungsnoch ein Bremspedal, jenes fehlte völlig, dieses war ein kleiner Knopf. Schalten und Lenken wurden ebenfalls hydraulisch unterstützt, die Handbremse blieb zwar mechanisch, aber sie mußte mit dem Fuß „an gezogen" werden. Dieses ganze System - ein schließlich der gashydraulischen Federung und der Niveau-Regulierung - war in den Augen vieler Verbraucher, die schon mit „ganz gewöhnlichen" Autos genug Ärger hatten, nicht narrensicher genug, zumal der erforderliche Werkstatt-Service erst mit einer gewissen Phasenverschiebung den geistigen Anschluß fand. Zwei Jahre später, 1957, entsprang dieser extravaganten Göttin buchstäblich eine glück liche Idee, aus der DS ging die ID hervor, wie diese entfeinerte Version beziehungsvoll ge nannt wurde, über den ID 19 ließ sich, wie der lebhaft einsetzende Verkauf zeigte, schon eher sprechen, und über den ID 19 sprechen wir auch in diesem Test. BIS AUF DEN MOTOR ALLES NEU So avantgardistisch auch das übrige Automo bil sein mag, der sehr langhubige ...
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