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... der äußerliche Auftritt zum Erfolg, denn die Renault-Designer hat ten sich mit dem italienischen Stylisten Giorgio Giugiaro für ein unscheinbares Outfit ent schieden. Vielmehr war es gelungen, mit 1,8 Milliarden Mark Ent wicklungskosten ein Auto auf die Räder zu stellen, das vor allem durch seine gute Qualität und hohe Zuverlässigkeit zu beeindrucken wußte. Renault befreite sich mit diesem Ent wurf endlich von dem zweifel haften Ruf, nur kurzstrecken taugliche Côte d’Azur-Autos bauen zu können, die sich im regenreichen Norden Europas innerhalb kürzester Zeit in Rost auflösen. Mit dem R 19, der sich al lein in Deutschland 400 000 mal verkauft hat, läuft aber nicht nur ein erfolgreiches Mo dell aus, sondern auch die Tra dition der Zahlennamen. Nur die Kompakt-Baureihe trug zum Schluß noch eine Ziffer, die nun durch Megane (Ausspra che: Megann) ersetzt wird. Aus Sicht der deutschen Renault- Vertreter eine unglückliche Wahl, denn das Kunstwort erin nert nicht nur an den hierzulan de wenig erfolgreichen Ober klassewagen Safrane. Falsch ausgesprochen reimt sich Me gane auch auf Banane. Doch der Übergang von R 19 zu Megane ist mehr als nur ein Namenswechsel. Der Neue tritt mit einem viel mo derneren Styling an, für das nun Chefdesigner Patrick LeQué- ment verantwortlich zeichnet. Der als Vater des Twingo be kannt gewordene Stylist, ...
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