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... Es wurde in letzter Zeit viel Spionage getrieben und am selben Tage erst hatten die Posten einen französischen Spion, der einen in deutscher Offiziersuniform verkleideten, französischen Offizier fuhr, mit deutschem Führerschein und beide der deutschen Sprache vollkommen mächtig, abgefaßt. Alle Eisenbahnund Telegraphenlinien sind mit Wachen besetzt und es bestehen äußerst scharfe Bestimmungen; jeder, der sich in Zivil an Eisenbahndämmen oder Telegraphenleitungen zu schaffen macht, wird ohne Anruf erschossen, desgleichen jeder Radfahrer in Zivil, da in letzter Zeit gerade durch Radfahrer viel Spionage getrieben wurde. Alle Autos und Wagen, auch mit Militär, mußten mit Passierscheinen versehen sein, ohne die sie nirgends durchkommen können. In Chauny, wo ein ganz unglaublicher Autoverkehr herrscht, erfuhr ich, daß das G in liegt, und daß ich dort meine Gaben abliefern solle. In Chauny ist der Autopark aufgestellt und stehen dort Hunderte von Autos bereit, falls ein Wagen entzwei geht. Mit Autos, die unterwegs nicht weiter können, wird sehr kurzer Prozeß gemacht, sie bleiben einfach im Straßengraben liegen; dort sah ich auch die ersten gepanzerten Autos, die rund um Vorderund Hintersitze mit Stahlschilden so hoch umgeben sind, daß Führer und Insassen gerade darüber hinaussehen können; außerdem haben sie einen Abwehrapparat gegen Drahtseile, d. h., ...
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