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... Aussenständen gegenüberstehen, so hat das an sich, bei einem verstaatlichten Unternehmen, nicht viel zu besagen. Immerhin zeugt die Schrumpfung der Bankguthaben Ende des Berichtsjahres auf knapp 666 Mill. fFr. nicht von besonderer Liquidität, zumal wenn man feststellt, dass Citroen mit weit geringeren Umsätzen (die allerdings nicht bekanntgegeben wurden) zwar auch 4,7 Mrd. fFr. an Anzahlungen auf festbestellte Personenwagen erhielt und sich also, genau wie alle anderen Werke, durch Vorschüsse der Kunden teilfinanzierte, anderseits aber 2,15 Mrd. fFr. auf Bankkonten zugute hatte. Auch bei Peugeot halten sich die kurzfristigen Schulden und Aussenstände nahezu die Waage. Mehr als 5,4 Mrd. fFr. Forderungen an die Kundschaft standen volle 2,2 Mill. fFr. an flüssigen Guthaben gegenüber. Bei den S i m c a -Werken trat die Liquidität noch ausgeprägter in Erscheinung, denn unter 9,85 Mrd. fFr. kurzfristiger Aussenstände finden wir allein 7,2 Mrd. fFr. «disponible Mittel», so dass die kurzund mittelfristigen Schulden, unter denen sich etwa 6 Mrd. fFr. an Vorschüssen auf Bauvorhaben und 2,42 Mrd. fFr. an Bankkrediten befinden, nicht allzu stark ins Gewicht zu fallen scheinen. Bei Ford gab die um mehrere Monate verzögerte Veröffentlichung der Jahresbilanz naturgemäss Anlass zu Vermutungen über finanzielle Schwierigkeiten, die aber in der Bilanz 1951 ...
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