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... wie sich die Köpfe der Passanten nachihm umdrehten Dass dies gelang, konnten wir bei einem Probegalopp selber feststellen Wilder Ritt «Nur über die Tür klettern und auf den Sitz stehen», ermutigtuns Toni Schai. In der Tat waren die niedrigen Türchen seinerzeit eine reine Alibiübung, da sie das Reglement bei den Sportwagen (im Gegensatz zu den meist einplätzigen Rennwagen) vorschrieb. So verstauen wir die Beine vom Sitz herab im erstaunlich geräumigen Fussraum. Nachdem zweiten Startversuch ertönt von hinten das typische Zweitaktgeräusch. Rasch ist über den Feldweg die Landstrasse erreicht, und Toni schreitet hinter dem Lenkrad flugs zur Tat. Das DKW-Blubbern verwandelt sich in ein Gekreisch, während der Fahrer sein virtuoses Spiel mit Kupplung, Gas und Schalthebel beginnt. Da sich über der Fronthaube nur eine schmale Rennscheibe erhebt, sind unsere Köpfe den Elementen voll ausgesetzt. Der Fahrtwind orgelt um die Ohrenund zerrt an den Haaren, und ohne Rennbrille würden einem die Augen überlaufen. Ein Blickauf den Tacho verrät, dass sich unser Tempo im Bereich des Erlaubten befindet, auch wenn der Eindruck täuscht. Tonis von Lachfältchen durchzogenesGesicht verrät, dass er die Sache voll geniesst und das Fahren nicht verlernt hat. Der Zeiger des Drehzahlmessers stürmt bis gegen 8000 Touren, und von hinten orgelt undkreischt der Zweitakter wie wild. ...
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