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... spionieren könne, sollte vermieden werden. Ohnehin interessierte ihn Elektrotechnik, er machte sein Diplom 1937 mit einer Arbeit über Schnellantrieb für Hebezeuge, ging zur Demag, dann zerschlug ihm der Krieg die Laufbahn. Er wurde Soldat, diente als Kraftfahrtingenieur bei der Luftwaffe und landete nach dem Zusammenbruch in Hamburg. 1948 fuhr er ein Jahr an der U-Bahn-Kurbel, dann wurde er Sachverstän diger für Kraftfahrzeugund Schienenverkehr beim Ver kehrsamt Hamburg, bis er 1965 doch noch als letzter Daimler bei Daimler-Benz Enkel Paul Gottlieb ist Experte für Tram u. Kraftfahrt. an Entwicklungen mit Pa tentanmeldungen gearbeitet. In enger Verbindung stand er zu Professor Kamm, der für seine Stromlinienfor schungen bekannt wurde. Die Spannweite der Konstruk tionen reichte von selbst tragenden Karosserien bis zu einem Dieselmotor mit veränderlicher Verdichtung, auf den das Lohmann-Fahrradhilfsmotörchen zurückge hen soll, dessen nagelndes Geräusch zur Straßenszene der ersten Zeit nach dem zweiten Weltkrieg gehört. Paul Daimler hat es nicht mehr erlebt, er starb 1945. einzog: in die Abteilung für technischwissenschaftliche Grundsatzfragen. 1974 fuhr er mit dem 200 Diesel in die freie Praxis. 1975 war er Eh rengast bei der Neueinwei hung der Daimler-Gedächt nisstätte. Vater war kein Autofahrer, wenn es zu vermeiden war. ...
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