Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Ein neues Kleinauto sei durchaus in der Lage, die beiden bereits 1948 bzw. 1961 auf den Markt gekommenen Wagen zu ersetzen und einen Kundenkreis zu erschliessen, der eine jährliche Produktion von 180 000 bis 200 000 Einheiten zulassen würde, wobei in Frankreich selbst 5 % des Gesamtmarktes, d. h. 85 000 Fahrzeuge, und ebenso viele im Ausland verkauft werden könnten. Mit diesem Argument forderte die grösste französische Gewerkschaft, die CGT, bereits seit rund drei Jahren den staatlichen Renault- Konzern zum Bau eines neuen Kleinautos auf. Der hochdefizitäre Konzern, der seit Jahren praktisch nur noch mit Milliardenzuschüssen aus der Staatskasse über Wasser gehalten wird, lehnte mit dem Hinweis auf die hohen Entwicklungskosten und die völlig Ungewissen Rentabilitätsaussichten sowie mit dem Hinweis, der Markt für Kleinwagen sei in Europa im Erlöschen, bisher ab und stellte mehrere Vorstudien für ein solches Fahrzeug schliesslich gänzlich ein. Die CGT, die bei ihren Forderungen für ein neues französisches Kleinauto in erster Linie volkswirtschaftliche Argumente (Rückeroberung gewisser Marktanteile in Frankreich, erwartete Exporterlöse usw.) in den Vordergrund stellte, dringt jedoch weitgehend aus anderen Gründen auf den Bau eines solchen Fährzeuges: Nachdem die R4-Produktion praktisch völlig nach Spanien verlegt wurde und die Gefahr ...
Kommentare