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... im Maserati be sonders eindrucksvoll machen. Es ist die Art der Kraftentfal tung: Unterhalb von 2000/min tut sich beim Gasgeben wenig, danach bauen die Lader vollen Druck auf, und der 3200 GT scheint geradezu zu explodie ren. Untermalt vom schweren Atmen der Überdruckventile bei den Schaltvorgängen, ent wickelt die italienische Macchi na den unnachgiebigen Schub eines startenden Jets. So faszinierend diese De monstration brachialer Gewalt auch sein mag, objektiv besser ist natürlich die gleichmäßige Kraftentfaltung, die der Sau ger des Porsche und der Kom pressormotor des Jaguar zu bieten haben. Dessen Lader wird über einen Zahnriemen ständig von der Kurbelwelle angetrieben, während ein Tur bolader erst einmal durch den Abgasstrom auf Touren ge bracht werden muß. Beide Triebwerke reagieren deshalb schon im unteren Dreh zahlbereich viel unmittelbarer aufs Gas als der Turbo-V8 des Maserati, was das Dosieren der hohen Leistung speziell auf kurvenreichen Strecken erheb lich erleichtert. Sie sind ihm auch in der Laufkultur überlegen. Während der Maserati-Motor beim Aus drehen eine Fülle mechanischer Geräusche produziert, dreht der Boxer des Porsche gut ge dämpft und so vibrationsffei wie eine Nähmaschine bis an seine Drehzahlgrenze. Zu sei nen positiven Eigenschaften ge hört auch der für einen Motor dieser Leistungsklasse niedrige Ein ...
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