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... sich breit, ein gutes Gefühl. Der Servicemeister entdeckt nur Kleinigkeiten, be spricht aber jede einzelne, nennt die Kosten für die Reparatur. Statt in einer Stunde bei uns im Büro anzurufen („Wir haben nachträglich entdeckt, dass die Bremsbeläge ...“), bespricht er jetzt, bei der Direktannahme, den leichten Kühlwasserverlust und klärt, ob die Beläge schon heute oder erst nach weiteren 1000 Kilometern gewechselt werden sollen. Er weiß auch, dass niemand dieses Auto so gut kennt wie der Besitzer, und fragt deshalb am Schluss: „Ist Ihnen beim Fahren etwas aufgefallen, das wir prüfen sollten?“ Kurz stellt er uns noch den Mechaniker vor, der in den nächsten Stunden an unserem Au to arbeiten wird. Dann will er wis sen, wie wir nach Hause oder ins Büro kommen. „Sollen wir Sie zur nächsten S-Bahn-Station fahren?“ Natürlich ist das Auto am Nach mittag dann pünktlich fertig. Natür lich ist es gewaschen worden. Natür lich ist es der Meister selbst, der die Rechnung erläutert, Punkt für Punkt. „Hier sind die alten Bremsbeläge“, sagt er. „Sie sehen, wie abgefahren die waren. Die Ursache für den Kühlwasserver lust haben wir auch gefunden und beseitigt. Aber kommen Sie in 14 Tagen bitte kurz vorbei, damit wir den Pegel noch mals kontrollieren können. Sicher ist sicher.“ Das also wäre die ideale Werkstättenwelt, ein Traum. Die nackte Wahrheit hingegen sorgt ...
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