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... in den For melwagen doch fast alles, was nicht Fahroder Triebwerk ist, Benzin. Nur eine 1,5 Millimeter dünne Aluminiumhülle trennt die Fahrer von den Behältern mit 180 bis 250 Litern hoch brisanten Treibstoffs. Reicht diese Menge angesichts eines überdurchschnittlich langen Rennens nicht aus, kommt über den Beinen des Fahrers ein weiterer Zusatztank hinzu. Von kleineren Tanks und da mit verbundenen notwendigen Boxenaufenthalten zum Nach tanken wollen FIA und OSI nichts wissen. Mit Benzin zu hantieren ist doch schrecklich gefährlich, es könnte im Bo xenbereich ein Brand entste hen. Von Langstreckenrennen, bei denen Nachtanken unum gänglich ist, hörte man jedoch seit erdenklicher Zeit von kei ner Katastrophe. Mit 250 Litern Benzin an Bord im 250 km/h- Tempo um Rennstrecken zu kreisen erscheint dennoch vie len Funktionären weniger ge fährlich. Darf ich fragen: Wären Lorenzo Bandini, Hans Laine, Piers Courage oder Jo Siffert, von denen man ganz sicher weiß, daß sie vor dem Brand noch gelebt haben, auch um gekommen, wenn ihr Wagen an der Box in Flammen auf gegangen wäre? Ich will nicht meinen, daß ein Brand mit 100 oder 50 Litern Benzin im Tank für den Fahrer glimpflicher verlaufen könnte als mit 250. Die Feuergefahr aber könnte allein dadurch wesentlich reduziert werden, daß ein kleinerer Tank gegen äußere Einwirkungen weit bes ...
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