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... auch im Perso nenwagen realisierbar sei. Und er sollte bald Gelegen heit finden, dies zu demon strieren. Gegen Ende der sechziger Jahre suchte Daimler-Benz nach einem leistungsfähigen Diesel-Aggregat für das Personenwagen-Programm. Nur waren die Möglichkei ten, durch weiteren Hub raumzuwachs aufzustocken, ziemlich begrenzt. Der Vier zylinder war mit jenen 2,4 Litern, die er später erhielt, an seiner oberen Grenze angelangt. Die Verdieselung eines Sechszylinders hätte das Motorgewicht zu stark anwachsen lassen, Einbau probleme heraufbeschwo ren und wäre auch von den Produktionskosten her ein zu großer Sprung nach oben gewesen. Da zur Lösung dieses Pro blems vier zu wenig und sechs zu viel waren, wurde die Arbeit an Scherenbergs Fünfzylindern auf dem Die selsektor trotz interner Wi derstände gegen ungerade Motoren intensiver vorange trieben. Eine ohnehin ausge lastete Entwicklungsabtei lung ließen Professor Sche renberg nach einem Arbeits partner suchen. Ferdinand Piëch, inzwischen freischaffender Entwickler, bot sich dafür an. Mit Untertürkheimer Konstruktionsun terlagen und der Unterstüt zung von Porsche Weissach baute er die ersten Fünfzy linder. Sein machbares Wunder - die Verlängerung des 2,4 Liter-Diesel-Motors um eine Einheit — gelang mit ver blüffend geringem Aufwand und, wie sich inzwischen zeigte, bestem ...
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