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... dem Unterschied zwischen beiden Hindernisarten mußten sich die Richter sogar einmal mit einer Schneeverwehung auf der rechten Fahrspur beschäftigen (nach langen Beratungen stuften sie die weiße Pracht als vor- übergehendes Hindernis ein — vielleicht war gerade Tauwetter). Dieses kunterbunte Durcheinander kann man jetzt zwar getrost vergessen, doch das von Klaus Beuermann beobachtete Problem ist geblieben: An welcher Stelle fädelt man sich ein, wenn's weiter vorn gekracht hat, eine Baustelle oder sonst ein Engpaß folgt? 500 m vorher einfädeln! Dazu gibt es eine einfache verkehrstechnische Faustregel. Je schneller und dichter der Verkehr fließt, desto eher müssen sich die Autofahrer arrangieren. Bei Autobahn-Engpässen wäre es also ganz falsch, auf beiden Spuren bis dicht an das Hindernis heranzufahren. Dann laufen nämlich beide Kolonnen bis zum Stillstand auf und müssen sich abwechselnd wieder in Bewegung setzen. Der beste Abstand zum Einfädeln vor einem Hindernis auf der Autobahn beträgt nach Ansicht des ADAC 500 Meter. ADAC-Verkehrsingenieur Eberhard Twiehaus: »Dann kommen die Wagen ohne weiteres mit 60—70 km/h am Hindernis vorbei. Das ist die ideale Durchflußgeschwindigkeit, bei der die verbleibende Fahrspur am besten ausgenützt wird.« Daß dieser Tip nur funktionieren kann, wenn sich alle daran halten, liegt auf der Hand. ...
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