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... Windsurfer beherrschen die Technik im Nu Mehr noch: „Der Aufschwung zum Massensport ist nicht mehr zu bremsen.“ Rudi, droben am Stubai- Gletscher, sagt’s einfacher: „Im vorigen Jahr waren es nur ein paar ausgeflippte Einzelgänger, doch jetzt kommen schon ganze Rudel mit ihrem Brett daher. Und von Tag zu Tag werden’s besser.“ Kein Wunder: „Wer einmal kapiert hat, wie man die Balance hält, rührt so schnell keine Ski mehr an“, behauptet Udo Resi, der als einer der ersten deutschen Anbieter Snowboard-Kurse offe riert: „Vor allem Surfer beherr schen die Technik im Nu.“ Baggersee ade. Im Tief schnee reiten die Wintersurfer auf der Aussteigerwelle, die pi stenmüde Alpinisten ebenso er eilt wie sportive Yuppies im Zeitgeist-Fieber. Mit der Grazie eines Hula- Mädchens tänzeln sie im Slalom zu Tal, überspringen Wächten und Hügel kühn in der Hocke, so als seien es Wellenkämme im Stillen Ozean. Die Surfin’ Safari wird, weil das nahe liegt, in die Alpen verlegt. Jodeln ist out, englische Vokabeln umschwirren fortan die Bergstationen. „Ja mei“, motzt Rudi resigniert, „die verstehst ja nimmer.“ Da konvertiert das Brett zum board, die Spitze wird zur nose, das Ende zum tail und selbst die Bindungsmontage verlangt nach einem Terminus technicus. Denn hier gilt zu entscheiden, ob „goofy“ oder „regulär“ gefahren wer den soll. Was heißt: Mal ...
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