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... Zeit des scheinbar unerschöpflich vorhandenen, billigen Erdöls unlängst abrupt und unwiederbringlich zu Ende ging. So ist esdenn nicht weiter erstaunlich, dass die Erdölkonzerne einerseits versuchen,dem massiven Druck der in der OPEC zusammengeschlossenen Produzentenländer wenigstens teilweise zu entfliehen, wozu sie von den Konsumenten allgemein ermuntert werden, und anderseits darum bemüht sind, dasangeschlagene Gleichgewicht zwischen Erdölbedarf und -reserven so gut alsmöglich auszubalancieren. Beide Ziele können u. a. durch dieintensivierte Erforschung von Unterwassererdöllagern in Sedimentbeckender Festlandsockel erreicht werden, und zwar insbesondere dadurch, weilso ein weiterer, wenn auch kleiner Teil der Erdölproduktion in den politischenEinflussbereich der Industrienationen und aus dem Machtbereich der nahöstlichen Oelherrscher verlagert wird. Gleichzeitig muss jedoch vor der Illusion gewarnt werden, dass die industrialisierten Grossverbraucher dank den Erdölfunden in Alaska oder derNordsee bereits in naher Zukunft ein bedeutendes Mass an Unabhängigkeitin der Erdölversorgung erlangen werden. Die jüngsten Funde sind nur einkleiner, wenn auch nicht ganz unbedeutender Schritt in diese Richtung; sieliefern, gemessen an der Gesamtförderung, wohl geringe, aber dennoch wichtige Manövriermengen für die grossen Verbraucherländer im Kampf gegendie totale ...
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