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... Ich kann nicht sagen, dass ich überrascht bin. Die tiefen Alufelgen sind in die Radausschnitte geradezu hineingequetscht, so als sei das Fahrwerk soeben in einer Senke in die volle Kompression gegangen. Es dauere eine Weile, bis der Motor warm werde, hatte mir der Eigentümer gesagt, aber ich bin trotzdem überrascht, wie sich der Boxer ziert, als ich ihm etwas mehr Einsatz abverlange, wie er ruckelt und holpert, als würde er von zu großen Vergasern gefüttert. Und das Fahrverhalten … nun ja, sagen wir’s so: Die Zuversicht, mit der der RSR die Dellen und Buckel der Landstraße in Angriff nimmt, ist erhellend. »Das sah steif aus« , sollte Fotograf Alex Tapley, der uns im Kameraauto folgt, später sagen. Allmählich stellt sich das erwartete Ansprechverhalten ein. Aber ich gebe immer noch nicht Vollgas, bleibe unter 4000 Umdrehungen, und trotzdem ist das Kreischen des Motors fast unerträglich, eine raue Kakophonie, die durch das karge Cockpit dröhnt und die Sinne berauscht. So als säße man in einem Konzert zu nah an den Lautsprechern. Es ist, als wäre der 3,8-Liter- Boxermotor mit mir zusammen in der Fahrgastzelle. Ein kurzer Blick nach hinten aber bestätigt, dass sich dort wirklich nur ein paar Kabelstränge und ein Motronic-Steuergerät von Bosch in einer der Mulden befinden. Für die Geräuschdämpfung ist der Fahrer selbst verantwortlich, Ohrstöpsel und ein ...
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