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... lockeres Spiel,, ein Spiel mit der Rasse meiner Maschine. Esist als' ob ein wagehalsiger Reiter seinen Vollblut tändelnd über den stolzen Hals streicht und wie einWirbelwind über die schrankenlose Ebene fegt. So empfand ich es .. An einem der letzten Abende vor dem grossenRennen sass ich in einem Nachtlokal der Seinestadt. Ich war äusserst aufgeräumt. Die Geigen der Ungaren lockten. Eine mondäne Welt erfüllte den weiten Raum. Ein Summen nichtiger, süsser Kleinigkeiten stiegaus dem Klirren der Gläser. Mir war es wie ein wohliges Entspannen der Nerven. An einem Tischchen, mir den Rücken kehrend, sasseine Dame in einem verbrämten Abendmantel. Sie war allein. Etwas hastig blätterte sie in einer Tageszeitung. Mit einem Male sah ich, dass sie stutzte. Ein fettgedruckter Titel leuchtete über ihre Schulter: Le Grand Prix de France. Darunter — etwas verschwommen, imschlechten Zeitungsdruck, sah ich eine Fahrergruppe vom Training. Ich selbst war dabei. Wahrscheinlich hatte ich irgendeine auffallende Bewegung gemacht, einen Laut von mir gegeben — wie kann man das nachher noch wissen. Denn die Damewandte plötzlich den Kopf nach mir. Ich beugte mich über mein Glas. Ihr Gesicht hatte den Ausdruck vonetwas kindlich Erstauntem, hinter dem noch etwas Tiefes durchzudringen schien. Ich habe sie so kennen gelernt,mein Buch, dass ich sie dir genau beschreiben könnte. Unterlass es ...
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