Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Wenn irgendeine andere britische Automobilfabrik es sich einfallen lassen wollte, ihre Wagen öffentlich als die „besten der Welt“ zu bezeichnen, hätte sie am nächsten Tag einen Haufen Prozesse seitens der entrüsteten Konkurrenz auf dem Hals. Einzig und allein von Rolls-Royce nimmt man das mit stillschweigender Selbstverständlichkeit hin. Für den Eng länder bedeuten die beiden Buchstaben RR mehr als nur eine Automarke; Rolls-Royce sich überhaupt dazu entschlossen hat, einen Typ mit Serien karosserie in das Programm aufzunehmen, gehört, wie das Inserieren, zu den Opfern, zu denen man sich, sehr gegen das eigene innere Gefühl, im Interesse der Nation verpflichtet gefühlt hat. In den Augen der stolzen „Silver-Wraith“-Besitzer sind die Leute, die sich mit einem „Silver Dawn“ begnügen, denn auch nichts weiter als bessere Plebejer ... Sehen wir uns den „besten Wagen der Welt“ nun mal ein bißchen aus der Nähe an. Was finden wir? Einen normalen kreuzverstrebten Kasten rahmen mit blattgefederter starrer Hinterachse und Einzelaufhängung der Vorderräder mittels Querlenkern und Schraubenfedern. Einen Sechs zylinderreihenmotor von 4257 ccm Hubvolumen und 122 PS Brems leistung bei 3750 U/min. Der Motor ist „wechselgesteuert“: hängende Einlaß- und stehende Auslaßventile. Uber eine Einscheiben-Trockenkupplung mit Fliehkrafthilfe wird die Motorkraft auf das Viergang-Getriebe ...
Kommentare