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... wo ein von der Gicht herrührendes Reissen durch das Automobilfahren sehr rasch geheilt wurde. Kranke, die am Nesselfieber litten, erfuhren in einigen Fällen eine Erleichterung, in andern jedoch auch eine Verschlimmerung ihres Zustandes. Gegen Emphysem und Asthma scheint das Automobilfahren wirksam zu sein und diese Krankheiten zuweilen sogar zu heilen. Auch Lungenkranken im ersten Stadium darf der Automobilsport erlaubt werden, doch muss an einen entsprechenden Schutz vor schlechtem Wetter und Luftzug gedacht werden. Lassen wir übrigens Dr. Le Gendre das Wort: Das Automobilfahren ist Anämischen und Bleichsüchtigen unter der Voraussetzung zu empfehlen, dass das Vehikel sehr komfortabel ist und sie nicht zu lange zum unbeweglichen Sitzen verurteilt sind; die längste Fahrdauer soll 2 Stunden nicht überschreiten, und nach dieser Zeit soll eine angemessene Ruhepause eintreten. Personen, die an Kongestionen der Lunge und der Leber leiden, ist das Automobilfahren zu widerraten, ersteren wegen des Staubes und Luftzuges, letzteren wegen den Erschütterungen. Es versteht l N der Pariser Therapeutischen Gesellschaft hielt der Arzt P. Le Gendre kürzlich einen sehr interessanten Vortrag über das Automobil und dessen Beziehungen zur Hygiene und zu den verschiedenen Krankheiten. Die Einflüsse, die bei Ausübung des Automobilsportes auf den Organismus wirken, sind: Die ...
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