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... zwei Stunden waren die Messungen von dem einen Standpunkt beendet und ich trug nun den Theodoliten mitsamt dem Gestell hin- über zum andern Standpunkt. Plötzlich erschrak ich. War das nicht ein Motor? Oder doch nur die Wasserfälle? Es schien nichts zu sein. Ich Hess die Libellen einspielen und hörte wieder dies eigentümliche Summen. Da wurde mir die Wichtigkeit des Augenblicks klar. Jetzt kam es nicht mehr auf den Theodoliten an, Setzt hiess es, aufpassen. Wer weiss, welche Entscheidungen die nächsten Minuten brachten. Mit dem Fernglas musterte ich den ganzen Fjord.. Es war nichts zu sehen, und trotzdem war ab und zu wieder das Surren hörbar, als ob der Wind das Geräusch des Wasserfalls zu mir trug und wieder verwischte. Ich blickte bald auf die Petroleumflasche, bald auf den Mooshaufen, bald auf den Fjord. Im nächsten Augenblick brummte ein Ton zu mir herüber so klar und gleichmässig, wie er nur von einem Fluemotor kommen kann. Ich hatte mir immer vorgenommen, im Augenblick der Entscheidung ruhig zu bleiben, aber ietzt klopfte mein Herz doch mächtig. Und nun hiess es: nicht zögern! raus mit dem Petroleum! Im Nu loderten die Flammen 2 m hoch, und dann qualmten dicke schwarze Rauchschwaden zum Himmel empor. Jetzt sah ich auch das Flugzeug. Es flog tief unten in der Nähe der grossen Eisberge über dem Fjord und konnte mich noch nicht gesehen haben, denn es ...
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