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... viel einzuwenden, auch wenn man sich ohne weiteres dessen bewusst ist, dass es sich dabei in erster Linie um ein Schaupiel für die grossen Massen handelte, das jedoch in sportlicher und technischer kein bedeutendes Interesse verdient. Der Widerstand macht sich nur gegen die Idee bemerkbar, den Grossen Preis von Frankreich in Montlhery auszuschalten, um ihn in Paris wieder erstehen zu lassen. Diese Herabwürdigung lässt man sich nicht gefallen. In Kreisen der Konstrukteure hält man sich auch darüber auf, dass die in Frage kommenden Sportsbehörden nicht rechtzeitig Fühlungnahme mit den Firmen ergriffen; ein Rennen in Montlhery stellt an die Maschinen ganz andere Anforderungen als eine Veranstaltung in Paris. Bei den Fahrern ist die Opposition nicht weniger gross. Schon aus nationalen Ehrengründen fordert man die Beibehaltung von Montlhery. Louis Chiron urteilt folgendermassen: «Es ist glatt unmöglich, den Grossen Preis von Frankreich zu verlegen, das wäre der grösste Fehler, den man begehen könnte. Ja, mehr noch, der Grand Prix des A. C. F. kann überhaupt nirgends als in Montlhery ausgetragen werden, wo wir mit unseren neuen Rennwagen die Möglichkeit haben, über die 300 km/St.-Grenze hinaus zu gehen. Dass Paris einen Grand Prix organisieren will, kann man schliesslich noch verstehen, aber das darf auf keinen Fall dazu führen, dass deshalb der Grand Prix in ...
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