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... der deutschen und der welschen Schweiz durchzusetzen und damit der N 12 dringlichen Charakter zu vermitteln. In dieser zweiten Phase des Kampfs um die N 12 brauchte der Kanton Freiburg die Unterstützung der anderen Westschweizer Kantone, und er fand sie auch. Jetzt, wo die Eröffnung kurz bevorsteht, ist es interessant, einen Blick in die Vergangenheit zu tun, denn zur Zeit, als die ersten Planungsarbeiten für das schweizerische Autobahnnetz gemacht wurden, sprach man noch gar nicht von der Möglichkeit einer N 12. 1954 schuf das Eidg. Departement des Innern eine Kommission, die mit der Planung des Autobahnnetzes beauftragt war. «Dieser Kommission gehörte kein Freiburger an», erinnert sich Claude Genoud, der von 1956 bis 1971 Vorsteher des Freiburger Baudepartements war. Diese Kommission erarbeitete das Konzept eines Autobahnkreuzes in der Schweiz: Basel-Chiasso einerseits, Genf- St. Margrethen anderseits. Ab 1955 wurde Freiburg aber doch an den Planungsarbeiten beteiligt, dies im Rahmen der Gruppe West der Unterkommission IV, die mit der technischen Studie des Gesamtplanes der Strassen im Mittelland beauftragt war. Auf Freiburger Seite studierte man zudem ein Dutzend Varianten für die Verbindung zwischen Bern und Lausanne und beauftragte sogar Universitätsprofessoren mit der Begutachtung dieser Varianten. «Damals sprach aber noch niemand von einer ...
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