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... ■ Der Start der internationalen Automobilsaison in Genf ist zumeist ein Kaltstart: Frierende Besucher eilen von den Hotels in die Hallen, vermummte Journalisten set zen sich mit klammen Fingern in die neuen Kreationen aus Turin und Detroit. Das war diesmal anders. Ein Hauch von Frühling beschleunigte so manchen hochdotierten Kaufvertrag, die freundliche Sonne ermu tigte zagende Berichterstatter zum erre genden Erlebnis einer Runde im C 111. Aber es lag nicht nur an der Sonne, daß die winterlichmürrische Routine von ge spannter Aufmerksamkeit und reger Dis kussion abgelöst wurde. Es lag auch an den Ideen, die sich wintersüber zu sicht barer Auto-Wirklichkeit verdichtet hatten. Beteiligt an diesem Schöpfungsakt waren nicht weniger als drei der berühmtesten Automobilfabriken der Welt: Alfa Romeo, Citroen und Daimler-Benz. Als der Alfa Romeo Montreal am Vor abend der Salon-Eröffnung auf den Teppi chen des Hotels Richemond einer erlese nen Gästeschar präsentiert wurde, gab es nicht nur begeisterte Gesichter. Vielleicht lag es daran, daß man ihn schon zu gut kennt: Vom Weltausstellungs-Prototyp (noch mit Mittelmotor) bis zum heutigen Serienmodell blieb die Entwicklung dieses Autos den Augen der Fachwelt nicht ver borgen. Nun zeigt sich, daß „die höchste Aspiration des Menschen in Sachen Auto mobilwesen“ eben doch nichts anderes sein ...
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