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... ist erwachsen und mündig, sagst du. Aber wann werden wir das? Viele von uns niemals. Bin ich selber erwachsen und mündig? Nein, in mir steckt noch viel Dummheit, Kinderei und Albernheit. Mit dir ist das anders; du bist ein Mann, bist Oberarzt. Aber die Verantwortung für Dina können wir nicht los werden, da wir sie in die Welt gesetzt haben. Sie bleibt an uns hängen, wie die jungen Menschen sagen. » Sie waren nun vor der weissen Krankenhaustür angelangt. Flora wollte sich verabschieden. « Einen Augenblick», sagte Malthe und kniff die Augen zusammen. « Du könntest vielleicht mit hineinkommen, nur bis ich mich umgekleidet habe. » « Ich möchte dich nicht überrumpeln, Paul. Wir können nach dem Frühstück weiter darüber sprechen. Ich habe auch noch etwas anderes mit dir zu bereden.» « Etwas anderes? » sagte Paul Malthe. Der Ton, in dem sie das sagte, erschreckte ihn. Dieses andere war sicher das Wichtigste. Aber jetzt war keine Zeit dazu, auf die Sachen näher einzugehen. « Ausgezeichnet», sagte er munter. «Dann sprechen wir uns also nach dem Frühstück. Auch über Konrad. Ich habe da wohl etwas zu schwarz gesehen. Das Ganze ist ja eine Bagatelle. > « Nein, Paul», sagte Flora. Aber jetzt befand er sich schon auf dem Kiesweg, drehte sich um und winkte und nahm die Treppe mit einem Satz. Flora ging nach Hause. Sie ging schnell, blieb aber oft stehen. Sie musste sich die ...
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