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... nicht ebenso vorbehaltlos unterstützt wie vom Laien. Auch das oft zitierte Beispiel der blü- henden Lastwagenindustrie kann nicht restlos überzeugen, wenn man sich vor Augen hält, welch starke protektionisdsche Massnahmen erforderlich waren, um die aus militärischen Gründen unentbehrliche Lastwagenindustrie, die sich zudem noch einer wohlwollenden patriotischen Behandlung von Seiten der PTT., privater und öffentlicher Verwaltungen usw. erfreut, lebensfähig zu erhalten. Nachdem aber sowohl Lastwie auch Personenwagen heute in grossen Serien angefertigt werden, darf man die Frage nach der Existenzfähigkeit auch der Personenwagenindustrie ohne weiteres stellen. Eines steht fest: Wenn steh nicht eine äusserst finanzkräftige, von den Behörden sekundierte Gruppe des schweizerischen Personenwagens annimmt, so wird man mit Sicherheit auf einen Misserfolg tippen müssen. Wenn wir uns die Vorteile des Großserienbaues zunutze machen wollen, anderseits aber auf dem Boden der Wirklichkeit verbleiben und nicht mit nicht zu verwirklichenden Exportplänen rechnen, so bleibt nur die Möglichkeit übrig, einen schweizerischen, für unsere Verhältnisse geeigneten Prototyp zu schaffen, ihn je «nach Bedarf jährlich, zweioder fünfjährlich zu revidieren und seine Fabrikation im Großserienbau dem Ausland gegen Lizenz zu vergeben. Dieser Gedanke lässt sich erweitern: Die ...
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