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... Fußballspieler. Fast jeden Tag nach Feier abend, wenn er dem firmen eigenen VW-Bus entstiegen ist, steuert er seinen VW Der by GLS zum VfB-Platz. Im Kofferraum stehen zehn Was serkanister mit je zehn Litern Inhalt, sind Schwamm, Leder, Eimer und Putzmittel sowie ein batteriegetriebener Staub sauger verstaut. Eben alle Utensilien, die so ein Wasch mobil an Bord haben muß. „Wenn die Wagen schmutzig sind, komme ich mit 20 bis 30 Litern aus, im Winter brauche ich so etwa 50 Liter pro Au to“, gibt Helmut Noller sei nen Wasserverbrauch an. 24 Stunden vorher melden die Spieler ihre Wagen bei Hel mut Noller zum Waschtag an. Kommen sie nach dem Trai ning frisch geduscht aus dem Clubhaus, stehen auch ihre Ka rossen blitzblank zur Heim fahrt bereit. „Ich verlange nichts dafür“, sagt der Wasch mann. Doch zum Nulltarif muß er dennoch nicht rubbeln, „denn meistens gibt’s zwischen fünf und zehn Mark Trink geld. Je nachdem, wie die Her ren so aufgelegt sind“. Angefangen hat Nollers Waschservice 1964. Der da mals 20jährige war ständig Zaungast beim Training des VfB, dessen Spieler bis dato noch meist selbst Hand an ihre Wagen legten. Bis Helmut Noller seine Dienste anbot. So wusch er den Porsche von Klaus-Dieter Sieloff und den Mercedes 200 D von Natio naltorhüter Günther Sawitzki, den Käfer von Rudi Enten mann und den Mini-Cooper von Reinhold ...
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