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... man, dass die Gruppe der 60—70jährigen ungewöhnlich stark vertreten ist. Das hat seinen guten Grund. Sehr viele Autofirmen wurden in den zwanziger Jahren (oder etwas später) gegründet, bzw. sie erhielten damals die organisatorische Form, unter der sie noch heute bestehen. Die zwanziger und dreissiger Jahre waren die Zeit der Konsolidierung, die Jahre, in denen die allermeisten Werke auf der Strecke blieben und nur wenige die Konkurrenzund Wirtschaftskrisen überlebten. Dass sie sie überlebten, verdankten .sie der Führung einer ganz besonders tüchtigen Gruppe von Männern, glänzenden, manchmal rücksichtslosen Organisatoren, die in unzähligen Verkaufsschlachten Sieger blieben. Heute steht ziemlich genau fest, wer imstande ist, noch auf Jahre hinaus im Rennen zu bleiben. Die meisten schwächeren Werke sind längst ausgeschieden. Neue Namen sind in der Gruppe Personenwagen nicht mehr zu erwarten. Die alte Leitung hat sich bewährt. Und nun ist sie zu alt. Die phantastische Tatkraft dieser Männer hat sich im Laufe eines Vierteljahrhunderts langsam verbraucht. Immer noch hängen die grossen Entscheidungen von ihrem Diktum oder Veto ab; aber immer mehr drängt sich der Nachwuchs in den Vordergrund. Und aus den Reihen dieses Nachwuchses geht jetzt die neue Direktorengeneration hervor. Soweit die Grundsituation. In manchen Fällen gibt es Varianten, zum Beispiel ...
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