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... vor dem üblichen Bilanzmeeting im März. Pischetsrieder, mehr ein „Führungspferd als ein brillan ter Lenker“ (v. Kuenheim), leg te sich ins Zeug, installierte ein „Rover Group Tum Around Team“, räumte auch Fehler ein, assistiert von seinem Kollegen Wolfgang Reitzle: „Rover ist ein Sanierungsfall.“ Manche fürchteten schon Denkmal schändung: „Wenn v. Kuen heim weiter zusieht, muß er aufpassen, daß sein Name keine Kratzer bekommt.“ Management-Fehler hatte v. Kuenheim im Fall Rover bald an Pischetsrieder ausgemacht - jenem gelassenen, geduldigen und dennoch zielstrebigen Mann, dem er bei seiner Nomi nierung das Etikett angeheftet hatte, „der Geeignetste, aber nicht der Beste“ zu sein. Doch seine Ablösung erwies sich des halb als delikat, weil zwangs läufig wieder Reitzle in die Par tie kommen würde, den er sechs Jahre zuvor wegen Zwei fel an dessen Führungsqualitä ten doch wieder zurück ins Glied beordert hatte. Geblieben waren freilich Reitzles Ambi tionen auf die Top-Position im Haus BMW, was er auch diplo- Neuer BMW-Vorstandsvorsitzender: Joachim Milberg Dreier-Experte wird Entwick lungschef: Wolfgang Ziebart Neuer BMW-Vertriebschef: Henrich Heitmann matisch v. Kuenheim zu verste hen gab: „Nie würde ich gegen Pischetsrieder antreten, aber ein Verzicht Pischetsrieders würde die Situation ändern.“ Reitzle, der Retter? Tatsächlich war ...
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