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... einem Anschlag aufwärts. Nach der Verbrennung fand eine Kontraktion der sich abkühlenden Gase statt, wie sie auch bei der Wassereinspritzung in der Dampfmaschine von Chaillot eintrat. Der Kolben glitt unter der Wirkung des Luftdrucks und seines Eigengewichts abwärts und vollführte dabei seinen Arbeitshub. Die wegen der Verwendung unreiner Gase zurückbleibenden «Restgase» Stickstoff und Kohlensäure sowie der Wasserdampf wurden nun durch Oeffnen der zwei mit Lederdichtungen (!) versehenen Auspuffventile im Zylinderboden abgeblasen. Der Erfinder weist ausdrücklich darauf hin, dass er neben der elektrischen Hochspannungszündung auch noch andere Zündmittel und Apparate erprobte, deren genaue Beschreibung sich jedoch erübrige. Immerhin erwähnt er ein System, wobei Pulverkörner, die im richtigen Augenblick in ein Glührohr fielen, die Zündung bewirkten. (!) Ferner könne Phosphorwasserstoffgas die Zündung einleiten, da es sich bei Berührung mit Luft von'selbst entflamme. Und schliesslich kennt De Rivaz auch schon die «Zündung mit Hilfe des galvanischen Stroms», also offenbar irgendeine Niederspannungs-Abreiss-Zündung oder eventuell eine Glühdrahtzündung. Fachleute würden nach seiner Meinung an Hand dieser Beschreibung keine Schwierigkeiten haben, eine Maschine zu bauen, deren Kolben durch eine Kraft von 40 000 Pfund auf einem Weg von 2.1 m bewegt werde. ...
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