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... die in der Motorisierung schlummerten. Deren Entwicklung durch das Mittel der Kommunikation stellte sich der junge Wagnei als Aufgabe, indem er dem damals unscheinbaren Häufchen der Schweizer Automobilisten ein Sprachrohr schuf. Bis zu seinem Tod im Jahr 1934 war er der Steuermann seines aufblühenden Blattes, das ihm als Basis für die Gründung seines Verlagsund Druckereibetriebes diente, der sich bei konstanter Diversifizierung unter seiner und später unter seines Sohnes Leitung zu einem bedeutenden, auch international geachteten Unternehmen der grafischen Branche entwickelte. Konnte die neue Zeitschritt vom Start weg auf die Gefolgschaft einer kleinen Freundesschar zählen, so musste sie sich ebenso rasch mit einer dem Auto kritisch bis völlig negativ eingestellten Umwelt auseinandersetzen. Die «AR» und der Schriftsteller und «Bund»-Redaktor Johann Viktor Widmann lieferten sich geradezu homerische Literaturschlachten um das «lärmige und stinkende» Vehikel, zu dem aber sogar der zartbesaitete Verfasser der Maikäfer-Komödie dank der «AR» ein entspannteres Verhältnis finden sollte. Das Auto zwischen Lob und Tadel, zwischen begeisterter Zustimmung und leidenschaftlicher Ablehnung - in diesem noch heute nicht zur Ruhe kommenden Konfrontationsfeld engagierte sich die «AR» schon mit ihrer ersten Ausgabe. Galt ihr Kampf in den ersten Jahrgängen ...
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