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... Erwartungen. So vollzog sich beispielsweise der Grenzübertritt Belgien-Frankreich in fol gender Weise: Anfahrt am Schlagbaum, ein kurzer Blick des Grenzbeamten, „Rallye Monte-Carlo, — roulez!!!“ — und weiter ging die Fahrt! In ähnlicher Weise wickelten sich alle weiteren Grenzübertritte und alle sonstigen Formalitäten ab, und es gab an keiner Stelle auch nur die geringsten Schwierigkeiten für uns Deutsche. Als wir nach 14 Tagen wieder mit der Freude des Heimkommens gen Deutsch land rollten, sollte jedoch die Ernüchterung nicht mehr lange auf sich warten lassen. Beim deutschen Zollamt Konstanz vorgefahren, wurden wir zunächst schon durch den in 14 Tagen nicht gehörten gut preußischen Ton leicht erschreckt. Die Art und Weise der deutsdien Grenzer hatte leider mit Höflichkeit auch nicht mehr das allergeringste zu tun. Daß — zum ersten mal bei llmaligem Grenzübertritt — alle Koffer auf gerissen und durchwühlt wurden, paßte teilweise zu unseren nach dieser Begrüßung im Sinne der Remili tarisierung aufgestellten Erwartungen. Auch die Durch suchung von Handschuhkästen, Seitentaschen, Sitz polstern und, last not least, Hosenund Rocktaschen fügte sich in diese Atmosphäre. Aber Clou und Hauptattraktion standen uns dann erst bevor: Von den ausländischen Automobil-Clubs hatten die Rallyefahrer an manchen Kontrollstellen kleine Geschenkpäckchen erhalten, die einmal ...
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