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... von 30 Prozent noch knapp 100 Millio nen Euro pro Jahr. Abgesehen davon, dass ein Ausstieg we gen Verletzung bestehender Verträge nicht umsonst zu haben ist, kämen diese 100 Millionen allen zugute, nur nicht denen, die Herr Lense vertritt. Kein Arbeitsplatz würde gerettet, keine Gehaltskürzung zurückgenommen. Im Gegenteil: 420 Mitarbeiter aus der Formel 1-Motorenabteilung hätten ihren Job verloren. Es wäre wie so oft eine Entscheidung für die Optik gewesen. Und gegen die Logik. Wer Autos verkaufen will, muss Werbung betrei ben. Den Weltmeister-Titel von Lewis Hamilton als Imagepflege hat die For mel 1-Opposition ganz ger ne mitgenommen. Bei Stars and Cars in Stuttgart beju belten 72 000 Besucher den Titelgewinn. Viele darunter waren Daimler-Arbeiter. Die Werbewirksamkeit nur ein halbes Jahr später in Frage zu stellen, weil bei McLaren gerade Sand im Getriebe ist, zeugt von Kurzsichtigkeit. Immerhin hat Mercedes mit BrawnGP schon drei Ren nen gewonnen. Dass man das aus Rücksicht auf Part ner McLaren verschweigt, ist gewiss fahrlässig. Würde der Stern auf den weiß la ckierten Siegerautos kleben, hätte man intern ein paar Kritiker weniger. Der Stern könnte auf sechs Autos kleben. Aber nur McLaren trägt ihn auf der Nase. Nach drei Siegen von BrawnGP wäre Umdenken gefragt Der Betriebsrat fordert, dass Mercedes sein Geld lieber in ...
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