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... bis heute noch nicht verstummt. Auch alle Hinweise auf die schlechten Erfahrungen, welche Nachbarstaaten, so vor allem Deutschland, mit der Ueberspannung des Steuerbogens gemacht haben, wurden bei uns in den Wind geschlagen. Die beträchtlichen Mehrkosten, welche die Neubestimmungen des Autotnobilgesetzes und die Neuregelung der Haftpflichtversicherung mit sich brachten, haben es zahlreichen Automobilund vor allem Motorradhaltern verunmöglieht, ihr Fahrzeug weiterhin im Dienst zu behalten. Andere Besitzer wiederum sahen sich gezwungen, die Inanspruchnahme ihrer Fahrzeuge auf ein Minimum zu beschränken, so dass der Minderkonsum an Benzin nicht überrascht. Parallel damit geht aber auch der Rückgang der Einnahmen für den Bund aus dem Benzinzotl, der um so emofindlicher sein dürfte, als im Staatsbudget mit einer Mehreinnahme von 1 Million Franken gerechnet wurde. Es ist dies ein erster und untrüglicher Fingerzeig für die von uns immer wieder vertretene Auffassung, dass die fiskalische Belastung des Motorfahrzeugverkehrs ihre obere Grenze bereits erreicht, mit Rücksicht auf die kritische Wirtschaftslage sogar überschritten habe. Die Steuern und Abgaben überwuchern derart die durch das Fahrzeug selbst gebotene Wirtschaftlichkeit des Betriebes, dass die weitere Beibehaltung der bisherigen Steueransätze einfach einer Drosselung des ...
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