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... 550 Maranello VORSTELLUNG /V1/t dem neuen Zwolfzylinder-Coupé 550 Maranello kehrt Ferrari zurück zu alten Werten: Motor vorn, Antriebsräder hinten, zwei Sitze dazwischen Zur ersten Probefahrt stellte Ferrari einen Chauffeur - Michael Schumacher. Der neue Ferrari betritt die Bühne der Sportwagen-Welt mit einem stummen Trommelwirbel. Seine wunderbare Coupé- Unie, die das Unterbewußtsein an eine Mi schung aus altem 250 GTO und neuem Pininfarina erinnert, das Heck getätschelt von einer Prise Zagato, hilft darüber nicht hin weg: Dieser klassische Gran Turismo für die schnelle, weite Reise zu zweit scheint gezeichnet vom Pferdeflüsterer. 485 PS in Betrieb und kaum ein Ton, kein heiseres Ansaugschnorcheln mehr, kein bellender Auspuflfdonner, weder innen noch außen. Ein Zischeln, ein Pfeifen, ein fernes Rascheln vielleicht wie ein resignie rendes Lüftchen im trockenen Pappellaub der Hügel um Maranello. Beschwörend ringt der Firmenpräsident die schmalen Hände. „Ferrari“, verkündet Luca di Montezemolo. „wollte ein Auto für das 21. Jahr hundert bauen, einen GT, der die Geräusch- Grenzen in allen 39 Märkten, in denen wir aktiv sind erfüllt.“ Zu solchen Märkten kann man Ferrari nur kondolieren, so die einhellige Meinung aller Ferraristi. Sie zogen sich mit bedau ernden Mienen die Stöpsel wieder aus den Ohren, als das neue Coupé am Nürburgring zu einigen Demonstrationsrunden mit For mel 1-Weltmeister Michael Schumacher 8 16/1996 ...
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